#45 Amore per Service

Shownotes

Service ist keine Technikfrage – sondern eine Frage von Haltung, Liebe zum Detail und echter Hingabe.

In dieser Folge trifft Sabine Hübner auf Stefania Lettini, Gründerin von Lettinis Amore per Gusto – und gemeinsam sprechen sie über Unternehmertum, italienisches Lebensgefühl und die Frage, wie aus Service ein echtes Erlebnis wird.

Es geht um Amore, um mutige Sprünge ins Unbekannte, um gelebte Gastfreundschaft und darum, warum die kleinen Details oft den größten Unterschied machen.

🎙️ Diese Episode ist für alle, die Service nicht als Prozess, sondern als Haltung verstehen – und wissen wollen, wie man Kundenerlebnisse schafft, die bleiben.

Darum geht’s in dieser Episode:

  • Amore als Unternehmerprinzip: Warum man nur dann wirklich überzeugen kann, wenn man liebt, was man tut
  • Springen, bevor man bereit ist: Weshalb Mut oft wichtiger ist als perfekte Planung – und warum Wachstum genau dort beginnt
  • Service über allem: Wie aus echter Aufmerksamkeit, Entschleunigung und kleinen Gesten ein besonderes Kundenerlebnis entsteht
  • Liebe zum Detail: Warum Verpackung, Präsentation, Atmosphäre und Sprache nie Nebensache sind
  • Authentizität statt White Label: Wie man Produzenten sichtbar macht und trotzdem eine starke eigene Marke aufbaut
  • Skalierung mit Seele: Wie digitale Prozesse, Logistik und Effizienz helfen können, ohne die persönliche Handschrift zu verlieren
  • Erlebniswelten statt Verkaufsflächen: Was ein Pop-up-Store, ein Innenhof und ein Feinkostladen gemeinsam haben, wenn Kundenerlebnis ernst genommen wird
  • Führung durch Vorleben: Wie Teams Servicehaltung übernehmen, wenn Kundenzentrierung nicht gepredigt, sondern vorgelebt wird

Ein Satz, der hängen bleibt:

„Man sollte springen, wenn man noch nicht bereit ist.“

🎧 Hör rein, wenn du wissen willst, warum echter Service immer mit Haltung beginnt – und wie aus Leidenschaft, Wertschätzung und Konsequenz ein Erlebnis wird, das Kunden nicht vergessen.

Transkript anzeigen

00:00:00: Es gibt so viele Anwässe, wo du über der Kunde vielleicht noch gar nicht nachgedacht hast.

00:00:04: Der will vielleicht einfach nur ein Geburtstagsgeschenk kaufen aber er sieht dann auch schon mal beispielsweise eine gute Besserungskarte oder hat ja das schon inhaliert für die nächsten Anwässer.

00:00:13: und das ist glaube ich auch immer ein Schritt mit Denken und dem Kunden das Leben schöner machen wollen!

00:00:21: Und das ist nicht nur bissensgetrieben sondern ich glaube es ist auch einfach so'n Gefühl was wir hier runterlassen wollen.

00:00:32: Geschichten, Flops und Menschmomente.

00:00:35: Mit Sabine Hübner...

00:00:36: ...und unserem heutigen

00:00:53: Gast!

00:01:02: Gast sein zu dürfen.

00:01:04: Jetzt verbindet uns ja ganz vieles, habe ich festgestellt.

00:01:07: erstens haben wir unsere Unternehmen in der gleichen Straße so schräg gegenüber und zweitens sind wir beide wieder.

00:01:15: Vielleicht steckt da ein bisschen die Willenskraft fürs Unternehmertum dahinter.

00:01:19: Da kommen wir vielleicht ein bisschen später noch drauf.

00:01:22: und drittens, du bist ja auch sehr aktiv in den Medien und immer wieder Gastexpertin warst du schon im ZDF bei volle Kalle für italienischen Genuss.

00:01:33: So wird Schammer nochmal ein bisschen genauer an was überhaupt hinter Amore steckt weil euer Kleben, euer Motto bei Letinis ist ja amore per gusto Und vielleicht magst du uns ein bisschen erzählen, wie du auf dieses Motto gekommen bist.

00:01:50: Okay also ich glaube dass man Dinge tun sollte aus Liebe immer aus Liebe weil das die treibende Kraft ist und deswegen habe ich einfach mein Unternehmen Amore per Gusto genannt weil meine Liebe und Leidenschaft zu Italienischer Authentizität und Essen, Produzenten und Reisezielen einfach damit am besten abgedeckt wird.

00:02:13: Und deswegen ... Letini sollte aufkommen im Namen!

00:02:17: So habe ich Letinis am Europäer Gusto vor einundzwanzig Jahren jetzt inzwischen gegründet und ich freue mich sehr direkt in deiner Nachbarschaft sein zu dürfen.

00:02:28: Wir freuen uns dass es aus einer, sage ich jetzt mal mehr als C beziehungsweise D-Einzellage inzwischen für uns eine absolute A-Lage geworden ist.

00:02:39: Weil wir in diesem charmanten Innenhof wirklich Italien hierhin gezaubert haben.

00:02:43: Es ist seine Oase geworden also die halt inzwischen auch unsere Kunden sehr lieben und über allen ja soll auch genau dieser Überbegriff stehen weil ich glaube einfach dass das nachhaltigste ist.

00:02:57: Das ist ja schon sehr schön beschrieben.

00:02:59: Für uns ist das übrigens auch ein großes Privileg, dass wir Nachbarn sind.

00:03:02: Denn immer wenn man schönes Geschenk brauchen und wir wollen ja immer nur liebevolle Geschenke an unsere Kundinnen und Kunden geben oder auch Freunde dann ist er halt ihr unserer AAA-Adresse.

00:03:11: Jetzt habe ich hier über dich gelesen du bist in Rom geboren deine Mama ist Deutsche dein Papa Italiener?

00:03:19: Und deine Familie kommt auch im Kern aus Apulien.

00:03:22: Das ist ja spürbar bei Amore Bergusto und bei Letinis in jedem Moment, und insofern hast du das italienische Lebensgefühl auch in die Wiege gelegt bekommen – ein bisschen so wie ich das Österreichische wenn ich diese Parallelen ziehen darf!

00:03:37: Dann hast Du ja nach einem Aufenthalt in den USA dann hier noch brav- und ordentlich Betriebswirtschaft studiert Und dann hast du gesagt, nein mein Leben ist nicht Betriebswirtschaft alleine sondern das geht einen ganz anderen Weg.

00:03:50: Vielleicht lässt uns da noch mal ein bisschen mitgehen wie du überhaupt auf die Idee gekommen bist.

00:03:54: Da hat er schon gesagt aber was dir als junge Frau ja durch den Kopf gegangen ist?

00:03:58: Genau.

00:03:58: also im Endeffekt war es so ich war sieben als wir nach Deutschland kamen und es war jetzt nicht so dass man mit sieben frei entscheiden konnte ob man jetzt nach Deutschland zieht oder nicht.

00:04:07: Sondern da muss man natürlich mit den Eltern nicht gehen.

00:04:09: Aber ich habe das noch relativ tief verwurzelt Italien total vermisst habe, diese Wärme und das leckere Essen.

00:04:18: Und irgendwie hat sich das festgesetzt in meiner Erinnerung.

00:04:22: Und dann im Laufe des Alters passt man sich natürlich an und meine Eltern sind jetzt beide keine Unternehmer, was ich gar nicht bewertend hiermit sagen möchte.

00:04:30: Aber es war tatsächlich das Auslandsjahr in Okkaroma notwendig wo ich in einer sehr engagierten Unternehmepamilie ein Jahr zu Gast sein durfte und deren Gapfings-Dann-Modus für mich mit inhalieren durfte.

00:04:46: Und dann, als ich dann wieder zurückkam und erst mal die Uni gemacht habe, hab' ich ja immer gespürt.

00:04:52: Ich muss mich selbstständig

00:04:53: machen.".

00:04:54: Das was das Innere in mir ruft, nämlich authentische Italien nach Deutschland holen... ...das will ich irgendwie verwirklichen!

00:05:02: Dann habe ich diesen charmanten Inhof gefunden wo alle mich für sehr bekloppt erklärt haben.

00:05:12: Ich hatte diese Vision und dann habe ich gesagt okay So wie Jeff Betzels damals, als er vor der Entscheidung stand, als Börsenmarkler seinen Job aufzuhören und einen Online-Buchhandel zu gründen.

00:05:26: Er hat sich zwei Tage rausgenommen und überlegt, wie würde ich die Entscheidung rückblickend bewerten wenn ich mit Achtzig auf mein Lebensbrück schaue?

00:05:35: Und er hat das gesagt ja!

00:05:37: Ich würde es bereuen ist nicht zu tun.

00:05:39: Und genau so habe ich eigentlich auch intuitiv gehandelt, ohne von Def damals natürlich zu wissen.

00:05:44: Da bin ich einfach gesprungen und hab diesen Inhof verwandelt von einer Fläche die zwei Jahre mehr stand.

00:05:53: Das war eine ehemalige Druckerei.

00:05:56: Absolut ist dann Röschen-Schlafprojekt.

00:06:02: Wer würde sich in die Jahnstraße vor einundzwanzig Jahren verirren?

00:06:06: Ich hatte auch ehrlich gesagt nicht so viel Ahnung von Beinen.

00:06:09: Aber ich wusste, dass am Ende eine lange Tafel einen Teller Spaghetti und einfach nur gute weits italienische Leichtigkeit und deutsche Vita Momente irgendwie es schaffen werden meine Kunden dann auch zu Stammkunden werden zu lassen.

00:06:27: Bis jetzt ist das ganz gut aufgegangen.

00:06:29: Wir sind seit neun Jahren hier ganz nah beieinander, was total wunderbar ist und ich erinnere mich in den ... Neun Jahre?

00:06:36: Ja, neun Jahre ist das ja, wir sind August-Sehntinzehn hier eingezogen.

00:06:39: Und ich erinner mich so gut die ersten Jahre immer vor Weihnachten also eigentlich vor Weihnacht nach dem Ende September begonnen oder Oktober.

00:06:48: Wie soll ich sagen?

00:06:48: Paletten voll mit Kartons und abgeholt worden von Speditionen, von diversen Paketdiensten.

00:06:56: Und seit der Zeit hat sich viel entwickelt.

00:06:59: Ich nehm das jetzt mal.

00:07:00: Logistizentrum aufgebaut in Ratingern.

00:07:02: Kürzig hast du ja was ganz Besonderes hier gestartet auch mitten in der Innenstadt ein Pop-Up Store in der Kühlgalerie.

00:07:09: Ja!

00:07:11: Dann bin ich vorbeigegangen, da war er gerade da, ich hab's ja gar nicht gewusst, dann habe ich meinen Kollegen gehabt, ah, wisst ihr, die Fania gemacht hat, gibt es ein Pop-Up-Store in der Innenstadt.

00:07:20: Erzähl mal ein bisschen wie so die eine Schritt zum anderen kamen weil ich fand ja auch bemerkenswert Wie unglaublich ihr schafft auch so große Dinge.

00:07:33: Ihr seid zwar am Feinkostladen, aber wer arbeitet doch für unglaubliche viele Unternehmen und gleichzeitig aber auch sehr liebevoll für den Detailkunden?

00:07:40: Wie kriegt ihr diesen Spagat gut hin?

00:07:42: Diesen

00:07:42: Spagarat meinst du?

00:07:44: Also ich habe immer darauf geachtet dass wir uns natürlich digital und technisch immer schon auf einem oberen Level sagen jetzt mal bewegen muss dazu sagen Ich hab zwei sehr gute Freunde die mich dahingehend beraten was Logistik und Warnwirtschaft angeht, sodass wir da auch immer ganz gut skalieren konnten.

00:08:02: Corona war für uns ein absoluter Meilenstein, weil wir da halt ganz schnell umgestellt haben auf digitale Genuss-Tastings – und zwar nicht nur auf sein, was viele getan haben, sondern wir importieren ja auch Lebensmittel von kleinen Produzenten, wo ich zu den Speisen viel erzählen konnte.

00:08:20: Und so haben wir diese Genusspakete immer geschnürt!

00:08:23: Da haben wir natürlich sehr viele Kunden bedienen können.

00:08:27: Durch dann das Lager in Rating mit Packstraße und digitalen Pickingsystem konnten wir da auch sehr effizient arbeiten.

00:08:34: Und dann muss ich auch dazu sagen, war natürlich meine Tätigkeit bei Vollekanner.

00:08:39: Wo ich jetzt inzwischen auch schon seit acht Jahren bin für mich auch ein absolutes Geschenk weil ich dann auch keine Angst vor der Kamera hatte.

00:08:48: ZDF Volle Kalle ist eine Live-Sendung und wenn da jetzt einfach mal Pfefferkranne anbrennen und man schnappatmen kriegt oder mit Luft weg kriegt, dann weiß man man muss trotzdem die dreißig Sekunden weiter im On weiter reden oder auf jeden Fall Bella Figura machen.

00:09:01: Und so hatte ich jetzt auch keine großen Sorgen, dass sich das in einem Online-Taste-Ding tun könnte.

00:09:07: Und dann ergibt eine Sache das andere.

00:09:09: also ich glaube auch fest daran, dass man Dinge tun sollte.

00:09:13: Auch wenn man das Gefühl hat, man ist noch nicht bereit dafür weil man wird nie bereit sein für etwas zu hundert Prozent aber man muss einfach diesen Muskel trainieren zu springen Wenn man noch nicht bereit sich führt.

00:09:25: und so gehe ich glaube ich diesem Weg.

00:09:27: es ist glaube ich sehr nahe auch an einen Wider gebaut Und das mit dem Pop-up kam auch, weil ich mich in der IHK engagiere.

00:09:34: Was ich übrigens auch jedem Unternehmer sehr empfehle, wenn man dadurch einfach ein unglaubliches gutes Netzwerk erfahren darf und alle sehr, sehr fördernd miteinander umgehen.

00:09:44: Dort bin ich im Anzelhandelsausschuss und ein Kollege kam dann in Januar auf mich zu und fragte mich ob ich nicht Lust hätte, den Pop-Up zu machen.

00:09:53: Zuerst habe ich das nicht so ganz ernst genommen aber als ich da mit dem lieben Frederick durch die Kühlgalerie gegangen bin und das Objekt, wo er eigentlich an mich dachte.

00:10:02: Das ist es dann auch nicht geworden.

00:10:04: aber ich habe mir da gekommen, lass uns doch einfach mal gucken was du sonst aufgeflechten darfst.

00:10:07: und dann war's genauso dieser Moment wie ich das vor allen zwanzig Jahren auf der Jarnstraße hatte ein ehemaliger Herrenausstattar eine Boutique, wer hat es mir angetan?

00:10:17: Und da hab' ichs schon gesehen!

00:10:19: Dann war das wirklich auch ne Sache von sage und schreibe zehn Tagen und ich finde es ist ein Laden geboren der schon immer da war.

00:10:26: Es ist einfach fast VR auf einmal, wie wir es jetzt so sagen würden umgangssprachlich und das ist spannend!

00:10:33: Wir dürfen das Projekt jetzt drei Monate begleiten bis Ende Juni.

00:10:37: Das ist natürlich eine ganz andere Zielgruppe oder sagen wir so ne ganz andere Laufkundschaft weil die haben wir hier auf der Jarnstrasse ja gar nicht und deswegen bin ich gespannt über alle Erfahrungen, die sie jetzt in den kommenden Wochen feiern dürfen.

00:10:50: Das ist ja ganz schön, also ich hab das so empfunden.

00:10:51: Ich weiß nicht ob du es auch so empfindest als ich eure Pop-Ups da entdeckt habe.

00:10:56: Man geht ja irgendwie so rum und jetzt hier im Hof in der Janstraße seid ihr eher so ein bisschen versteckt sag ich mir so.

00:11:02: Bisschen muss man ja entdecken, also so einen geheimen Tipp, ja?

00:11:05: Auch ein Stück weit!

00:11:06: In der Kühlgalerie, man kann es so rundherum geben von allen Ecken reingucken und das macht's finde ich ganz besonders spannend weil es auch irgendwie ein bisschen so wie eine Piazza ist.

00:11:15: aber auf eine andere Art und Weise war das die Verbindung, die du gleich hattest zu den Pop-ups.

00:11:19: Ich habe eine Florentina-Boutique gesehen.

00:11:23: So mit diesem Eichenholzpaket, diese hochwertigen dunklen Regale und diese Ecklade war für mich eigentlich ja einfach premium.

00:11:35: ich hab es einfach dort gesehen.

00:11:37: Ich habe einfach ganz viel fläche gesehen ganz wie Schaufenster und dachte das ist genau das Richtige für unsere schönen Dinger.

00:11:45: Ich möchte mal zurück, du hast vorhin gesagt das Entscheidende ist schon zu springen wenn man es noch nicht kann.

00:11:50: Ich sage oft zu meinen Kolleginnen ich habe sehr viele Blusen und Kleider durchschwitzt auf meinem Lebensweg weil das herausfordernd war.

00:11:57: und da so viele Dinge ja zum ersten Mal mache in so einem Unternehmerleben und sagt okay das probieren wir jetzt aus und ich finde das ist auch das große Privileg eines kleinen Unternehmens.

00:12:07: Wir können uns ja sehr schnell entscheiden etwas auszuprobieren Und ins kalte Wasser springen und sagen ok das probier ma jetzt aus mit einem wohlkalkulierten Risiko, aber das probieren wir jetzt einfach mal aus und schauen ob es funktioniert.

00:12:21: Ich glaube dass hält auch jung Sabine.

00:12:24: Dieses innere Kind will ja immer wieder spielen so und ist ein bisschen... Das ist ja auch wie Spielen oder?

00:12:30: Also wenn ich Dinge nicht mache weil ich muss Spaß haben bei der Sache sonst mach' ich's nicht mehr.

00:12:36: Dafür haben wir, glaube ich auch inzwischen schon zu viel gemacht.

00:12:40: Dinge nicht nur wegen dem Geld sondern wenn ich keinen Spaß habe dann packt die Sachen auch nicht mehr an.

00:12:44: Du

00:12:44: hast keine guten Nachvollziehen jetzt ist ja das eine dass du das italienische Lebensgefühl sozusagen mit seiner italienischen Familie aufgesogen hast.

00:12:52: Du machst es ja allerdings ja nicht alles alleine sondern bist zwar für jeden Fall diejenige die die Marke vorantreibt.

00:12:58: Du hast aber auch ein Team, das dich ja jeden Tag unterstützt jetzt gar nicht nur in der Logistik du bist dir auch nicht jeden Tag da also sondern auch wenn du nicht da bist dafür sorgt dass es den Kundinnen und Kunden gut geht, dass sie sich wohlfühlen.

00:13:11: wie?

00:13:12: Und das werden wir ja auch oft gefragt dann ist ja unser Kern-Business.

00:13:15: Aber jetzt frage ich dich als Unternehmerin Wie schaffst du denn dieses Lebensgefühl, das du total für dich inhaliert und aufgesogen hast?

00:13:26: Machst du das, dass deine Kolleginnen?

00:13:29: überwiegend sind es Kolleginnen und Kollegen manchmal, dass die das genauso aufsaugen.

00:13:33: Und du sagst ja auch wenn ich nicht da bin, wenn ich Stefania nicht im Laden stehe weiß ich, dann habe ich ein gutes Gefühl, dass Diskothek drüber kommt?

00:13:42: Ich glaube man prägt natürlich auch durch das Vorleben bei den Mitarbeitern wie man einen Unternehmen geführt haben möchte.

00:13:50: Bei uns ist das A&O Kundenservice geht überall, das ist natürlich auch sehr amerikanisch geprägt aber ich bin ein absoluter Service-Junkie total.

00:13:58: Ich glaube, ich würde eher einem Kunden noch Geld mitgeben damit der wundertprozent zufrieden ist als jetzt überhaupt irgendwie anzufahren mit dem Kunden zu diskutieren.

00:14:10: Die Jahnstraße ist natürlich prädestiniert dafür weil der Kunde hier sofort entschleunigt und hier werden auf jeden Fall erst mal Getränke angeboten dass man hier wirklich runterfährt und ankommen kann und die kleinen Details auch überhaupt wahrnehmen kann.

00:14:25: Das ist das Allerwichtigste und wir stellen halt wirklich diese kleinen Details auch im Vordergrund.

00:14:29: Also, wir versuchen immer einen Schritt weiter zu denken wenn der Kunde halt ein Geschenk haben möchte welcher Geschenkanhänger?

00:14:35: es gibt so viele Anlässe wo du über den Kunde vielleicht noch gar nicht nachgedacht hast.

00:14:38: Der will vielleicht einfach nur ein Geburtstagsgeschenk kaufen.

00:14:40: aber wer sieht dann auch schon mal beispielsweise eine gute Besserungskarte?

00:14:44: oder hat er das schon inhaliert?

00:14:46: für die nächsten Anläse?

00:14:48: Und das ist glaube ich auch das immer ein Schritt mitdenken dem Kunden das Leben schöner machen wollen.

00:14:55: Und das ist nicht nur business getrieben, sondern ich glaube es ist auch einfach so ein Gefühl was wir hier unterlassen wollen.

00:15:03: Ja.

00:15:03: Jetzt habt ihr natürlich schöne Dinge, bei euch freuen sich ja die Kundinnen und Kunden jedes Mal zu euch zu kommen, das ist ja keine Strafe sondern eine Freude.

00:15:10: Wie du schon sagst es ist entschleunigend oft auch so am Freitagnachmittag oder bei mir geht's oft zusammen im Freitagen Nachmittag wenn ich in dem Büro bin dass ich dann sage jetzt gehe ich noch zu Letinis und holt irgendwie was Schönes fürs Wochenende.

00:15:22: Das ist hier immer eine freude Bei euch reinzukommen.

00:15:25: sie sind immer ein Genuss das ist immer etwas mit am Ende immer mit leckerem Essen zu tun.

00:15:29: also ein positiver Ansatz.

00:15:31: einem meiner Freundinnen in Salzburg eine Agentur hat, für die Salzburger Festspiele.

00:15:36: Sie sagt immer jeder Gast freut sich auf uns und das ist eine gute Voraussetzung.

00:15:40: Hast du deinen Tipp jetzt mal aus deiner Sicht oder aus deinem Blickwinkel?

00:15:44: Aus diesem Amore-Gedanken heraus.

00:15:47: Das ist ja nicht in jedem Geschäftsmodell so.

00:15:49: Also wenn ich keine Ahnung, wenn ich Reifen wechseln gehe dann ist es eine Notwendigkeit.

00:15:53: aber da freue ich mich.

00:15:54: jetzt bin ich ganz ehrlich nicht ganz zu sehr wie auf dich oder auf euch wenn ich mit reinkomme und da sehe schon alle leckere Sachen liegen und man kann probieren, immer wird eingeladen.

00:16:04: Was würdest du sagen?

00:16:05: Wie können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so eine Mordegefühle auch für sich inhalieren, auch wenn sie möglicherweise nicht nur leckere Dinge verkaufen oder anpreisen?

00:16:16: Also man sagt ja aus so schönen Like attracts like und ich glaube eigentlich übersetzt, wie ich in den Wald hineinrufe schalte es ja auch wieder heraus und am Ende des Tages wollen wir alle irgendwie schon in Arm genommen werden lieb gehabt haben.

00:16:32: Und wenn ich jetzt in einem Reifencenter arbeiten würde, dann würde ich mich ja auch freuen, wenn ich es dem Kunden das Leben einfacher machen würde, indem ich ihn an Termine erinnere und total wertschätzend ihm vielleicht auch per SMS vorher dran erinnert oder wenn er dann bezahlt mit mir diese kleinen Dinge ein klein Herzchen Schokoladenherzchen Verabschiede oder also ich denke auch im Kleinen kann man sehr viel tun dass man halt eine positive Resonanz beim Kunden auslöst, die ja dann wieder auf mich zurück kommt.

00:17:04: Ich glaube es geht immer um Energien und wenn wir unser Umfeld mit guten Energien dabei bestücken, dann kommt das meistens auch zurück.

00:17:14: Alle Produkte, die du verkaufst oder dir anbietest in der Hand verlesen und du reist regelmäßig nach Apulien, verbringst auch viel Zeit in Apulian Schöne Dinge zu finden.

00:17:25: Jetzt komme ich nochmal zurück zu deinen Kollegen, nimmst du da auch manchmal Kolleginnen mit oder ist das eher so deine Reise?

00:17:31: Also ich habe es mal einmal gemacht aber ich muss da ganz ehrlich sagen Ich bin so fokussiert und ich bin besser wenn ich das alleine mache weil ja einfach auch bei die Sprachbewährung natürlich auch eine ganze andere ist Und wir tauchen dann einfach in einen ganz anderen Modus ab mit den Differanten wie wenn ich jetzt Kollegen mitnehmen würde.

00:17:53: Ja, genau, Kollegen.

00:17:55: Dann sind es so richtig Tafel-Einkaufsreisen?

00:17:58: Auch mit Genuss stelle ich mir vor und mit viel ausprobieren.

00:18:01: Es gibt auf jeden Fall schwimmere Reisen als Genussreisend auf Foodscoutingtouren aber ich bin da schon sehr schnell.

00:18:09: also ich habe da schon auch ein Tempo weil ich da halt einfach geübt bin.

00:18:13: Ich mache das ja jetzt inzwischen auch schon seit über zwanzig Jahren Und ich nehme andräge Dinge wahr, als wenn ich jetzt auch darauf achten müsste wie es meinen Kollegen jetzt gehen würde.

00:18:24: Ich muss halt in zwei Tagen einfach viel erledigen und deswegen ist es ein bisschen einfacher, wenn ich dann alleine unterwegs bin.

00:18:30: ja.

00:18:30: Das

00:18:30: hast du schon paar Mal gesagt die Liebe zum DPS spielt eine ganz große Rolle bei dir ja nicht nur was die Produkte betrifft das ist Angebot betrifgt das geht ja auch bei dir bis zur Verpackung und es war ja auch einen Antrieb Dass du dir irgendwann überlegt hast, Mensch.

00:18:47: Wenn wir über Amore Pergustus sprechen, da gehört auch die Verpackung dazu.

00:18:51: was bei der Ursprung für die Idee alles in deiner Art zu verpacken?

00:18:56: Also viele Produzenten und kleine Manufakturen sind super in dem was sie herstellen aber Sie haben Verpackungen, die für den regionalen Markt passend sind.

00:19:06: das ist in internationalen Märkten Da gibt es andere Anforderungen Und deswegen haben wir gesagt, wir würden das gerne alles unter einer Linie vereinbaren und so testen wir natürlich erstmal die Produkte.

00:19:19: Wenn wir sie hier gut verkaufen, weil dann natürlich auch gewisse Mindestabnahmemengen damit behaftet sind, dann labeln wir das unter den Teenies wobei wir explizit sagen wie machen Keinen White Label, wie man das ja auch sonst im Handeljahr nennt.

00:19:32: Sondern wir sind ja besonders stolz darauf dass wir diese kleine Manufaktion für uns gewinnen können die unsere Produkte machen und deswegen gibt es immer ab passende Rezeptkarten dazu Fotogeschichten.

00:19:43: auf Instagram taggen wir auch immer unsere Produzenten.

00:19:45: also ganz bewusst verstecken wir sie nicht sondern wir sind stolz drauf und machen auch quasi Marketing für die Produzentin die dann natürlich auch über die Landesgärten hinaus vielleicht an Kollegen nach Bergen oder nach Holland, oder nach Österreich und in die Schweiz dann auch verkaufen.

00:20:02: Wo wir halt nicht in dem Markt unterwegs sind.

00:20:04: Also daraus hat sich natürlich meine Konsaltingtätigkeit auch entwickelt weil nicht alle Produkte für uns geeignet sind.

00:20:12: aber über die braunen Kenntnisse.

00:20:16: Inzwischen freue ich mich natürlich auch.

00:20:19: die richtigen Matches hervorbringen zu können und beratend auch tätig zu sein, wenn es jetzt international gefragt ist.

00:20:27: Du hast ja, ich bin unnächst ein paar Wochen her in der regelmäßigen Flughafen.

00:20:33: Aber es ist ein paar Woche her mein Unlängst und da laufe ich am Buchladen vorbei hier in Düsseldorf im Flughafen Und dann gibt's immer die Top-Bücher sind dann immer gleich direkt so am Eingang sozusagen stehen da und schwuppt wupp!

00:20:49: Da ist ja Stefania das Buch ganz offen auf der Eins sozusagen am Düsseldoferflughaven.

00:20:55: Du hast jetzt das Erlebnis Amore Bergusto, das eine dieses anfassbare Erlebnis.

00:21:00: Das ist gerade schon erzählt des Erlebnis über die Verpackung, über die Verbindung auch zu den Herstellern und zu den kleinen Produzenten, die das ja auch so echt und so glaubwürdig machen, dein Konzept?

00:21:10: Und das andere ist wirklich deine Leidenschaft fürs Kochen selber und nicht nur fürs Genießen sondern fürs Kochenselber!

00:21:17: Und dazu heißt du ja auch amore per pulja.

00:21:21: Ich liebe übrigens auch Apulien, ich weiß gar nicht.

00:21:22: Ich glaube wir haben da noch gar nicht so drüber gesprochen, gell?

00:21:25: Zeigten

00:21:25: wir ja noch mehr!

00:21:26: Ja muss man unbedingt genau das sehen uns zwar regelmäßig aber wir sprechen ja gar nicht über diese ganzen Details mal jetzt.

00:21:33: Ja weil wir irgendwie bei dir und die Zeit haben gebaut.

00:21:37: Ja,

00:21:38: genau so ist es.

00:21:39: Hast du ein wundervolles Kochbuch geschrieben?

00:21:42: Das kann ich jetzt allen zuhören und zuhörern nur ans Herz legen.

00:21:46: Apulians Küche genießen und entdecken mit einer ganz großartigen Bühlerwelt auch das gehört ja immer dazu.

00:21:53: Und das Herz darf natürlich nicht fehlen.

00:21:55: bei Ermordung dürfen wir nie die Herzen fehlen.

00:22:00: Ich nehme an, du hast alles selber ausprobiert.

00:22:02: Alles selber gekocht und vielfach erprobt.

00:22:05: Was ist deine Lieblingsspeise oder dein Lieblungsrezept?

00:22:07: Wenn man so was überhaupt sagen kann... Ja

00:22:09: also vielleicht ganz kurz vorne weg da bin ich besonders stolz darauf ehrlich gesagt weil ich auch als selber fotografiert habe.

00:22:14: Also das Buch ist hundert Prozent Stefania!

00:22:18: Weil ich ganz viel daran glaube dass über Fotografie natürlich ganz viel Gefühl vermittelt wird und hätte ich mein Laden nicht wäre ich gerne Fotografin geworden.

00:22:29: habe ich es mir auch nicht nehmen lassen, alles selber zu fotografieren.

00:22:33: Also kochen und fotografieren aber auch die ganzen Reisebilder sind da so auf an mir.

00:22:42: Da ist Herzblut drin.

00:22:44: Respekt, sagt der Bayer sozusagen!

00:22:47: Also unglaublich und ich habe ja durchgeblättert es ist nicht nur ein Buch zum Lesen und zum Blättern und zum Kochen du hast dir auch die digitale Wälze einziehen lassen hier mit QR-Codes damit man immer wieder das was du gerade schon beschrieben hast gut vernetzen kann.

00:23:02: Meine Frage war dass eh klar ist dass du jedes Rezept kennst weil ich weiß dass du ja eben Authentizität ist.

00:23:09: ja überall gibt's einen.

00:23:10: in Österreich sagt mein Liebling Speise, die wo du sagst das ist so mein Mh.

00:23:15: Also aus dem ersten Buch ist ganz klar ganz ganz klar.

00:23:19: das Tiramisu Rezept eins unserer absoluten Top-Seller sage ich mal.

00:23:23: dann natürlich die Carbonara wo ganz viele Kunden auch sagen oh Jetzt weiß ich endlich, wie gut die Carbonara geht.

00:23:32: Das ist aus dem ersten Buch meiner top zwei Top drei, Die Maniche der Schrati das ist eine Weißer Bolognese mit Sahne, Mascarpone und Ciccia Bread, Rezept von meiner Mama.

00:23:43: Und na gut, das klassischere Goula-Bolognise also eigentlich... Alle Rezepte lecker, aber so.

00:23:49: jetzt kommen wir zum zweiten Buch.

00:23:51: Wir haben jetzt witzigerweise ja auch bald unser Apulienfest am Samstag im Klang und deswegen sind wir da jetzt auch ganz viel an vorbereiten.

00:23:59: Kichererbsensalat klingt total einfach und banal und ich wollte es eigentlich gar nicht ins Buch machen weil ich gesagt habe das ist eigentlich so einfach!

00:24:07: Aber das ist tatsächlich ein Stick.

00:24:09: der meist nachgewachsenen Rezepte.

00:24:11: Kichererbsen, gute Tomaten, bisschen Charlotte und ein bisschen Petersilio, lieber Nöse als Pfeffer.

00:24:16: Also total easy-und sehr gesund.

00:24:18: Proteinreich natürlich auch ist ja gerade auf dem Thema.

00:24:21: Und was haben wir denn noch?

00:24:23: Die Focaccia is'n Traum!

00:24:27: Der Auflauf von meinem Papa, der Überbackende... das ist natürlich auch ein absolutes Lieblingsrezept.

00:24:34: Ganz ganz viele Dinge die es dort zur Kunden gibt.

00:24:36: Und man achte auch auf diese vier Lesebändchen Weil Lesebändchen, finde ich auch immer haptisch ganz wichtig.

00:24:43: Kann man sich direkt abspeichern im Offline wo man quasi nachblättern will und nachkochen kann und sollte.

00:24:51: Ach hier ganz viel Liebe zum Detail.

00:24:53: Das hat dem Verlag auch richtig viel Geld gekostet.

00:24:56: Ich weiß nicht ob mit Franz Christoch da sehr lange darüber diskutiert war.

00:25:00: jedes Lese bändchen kannst du dir vorstellen ist natürlich in der Produktion nochmal ein dicker batzen Geld.

00:25:05: aber Ja, das Erste hatte drei und das Viertel hatte sogar vier.

00:25:10: Man muss immer Level ab, Sabine, always level

00:25:13: up!

00:25:13: Ich habe ja auch festgestellt – das haben wir an und nicht ausgetauscht für zwei – ich komme mir ursprünglich aus dem Tastedruckindustrie.

00:25:19: Also als ich das erste Mal gelesen hab, dass es ursprügend nicht dein Geschäft, deine Druckerei war, da haben wir ja sowieso gleich ganz viel….

00:25:27: Ah, das ist ja total cool, ich liebe dieses Handwerkliche und Farbe früher.

00:25:32: Hab das total geliebt und deswegen... wenn ich das Buch in der Hand habe, dann kann ich natürlich auch

00:25:36: fühlen.

00:25:38: Schau euch das nicht nur an wegen der Rezepte sondern ich schaue ein Buch immer an wie es gemacht ist und wie es gestaltet ist und ihr habt euch wirklich viele Elemente dabei, Glänzende die etwas hervorheben.

00:25:49: um wieder schon gesagt hast deine persönliche Bildsprache dies ganz besonders macht sagt man wir haben ja viele auch viele große Unternehmen unter unseren Kunden, aber natürlich auch kleinere und große Mittelständler mit Tausend oder tausend Fünfhundert Mitarbeitern.

00:26:05: Sehr große Mittelständer!

00:26:06: Ich möchte dir gerne so eine kleine Abschlussfrage stellen weil ich glaube jedes Unternehmen zumindest alle die mit uns zu tun haben wünschen sich dass so eine Ausgabe prägt des Servicehaltung jeden Tag spürbar ist.

00:26:20: und das ist übrigens finde ich das wofür du stehst dass das was du sagst und das was da steht, und es was man liest bei euch im Geschäft.

00:26:29: Dass es wirklich in jeder Phase, in jedem Detail spürbar ist.

00:26:34: Ich möchte nicht sagen bis hin beginnend mit der Verpackung die Dinge so besonders macht bis hin wie ihr etwas präsentiert aber sehr besonders auch wie ihr Genussspürbar macht Hier im Geschäft bei Littinis.

00:26:48: Wenn du, wenn man sagen würde okay deine drei Top-Tipps so möchte ich gerne unserem Podcast hier beenden von denen du sagen würdest das sind für dich nochmal zusammenfassend passt vielleicht schon angesprochen.

00:27:01: Das ist so.

00:27:03: Sind für dich die Erfolgsfaktoren um dass was man sagt wirklich jeden Tag spürbar zu machen?

00:27:08: Was wäre das?

00:27:09: Also ich glaube einfach... Machen wir uns einfach lieben was man tut Punkt.

00:27:18: Das steht wirklich über allem.

00:27:20: einfach lieben, was man tut und dann fällt man automatisch die richtigen Entscheidungen öfter aufs Bauchgefühl hören ein bisschen weniger auf den Kopf.

00:27:31: Ja?

00:27:31: Ich sag' die Betriebswirtin!

00:27:32: Ja das ist auch die

00:27:32: betriebswirte genau.

00:27:36: Die italienische manchmal ein bisschen chaotische aber ich... Uktima sagte letztens zu mir eher Italiener ihr seid eigentlich noch viel besser weil er so kreativ sein müsst, weil es manchmal bei euch so chaotisch ist und ich glaube damit hat die Person wirklich richtig recht gehabt.

00:27:52: Weil ich glaube wir sind einfach dadurch dass man sich immer wieder neu erfinden muss und immer wieder neue anpassen muss in neuer Situation ja entsteht auch vielleicht vermeintlich Chaos was sehr lebendiges.

00:28:05: Ja lebendig ist glaube ich ein richtiger Wort Und das ist eigentlich das Schöne am Leben, dass es halt immer wieder sich jeden Teil verändert und wir uns dem halt anpassen müssen dürfen.

00:28:18: Ja, wenn man das liebt, dann ist doch das größte Geschenk eigentlich.

00:28:24: Ich glaube diese Wertschätzung, Bedankbarkeit – ja, das ist auf jeden Fall ein wichtiger Tipp!

00:28:29: Man sollte springen, weil man noch nicht bereit ist.

00:28:32: Das auf jeden fall auch.

00:28:36: Ja, und am Ende des Tages Punkt.

00:28:41: Und die Liebe sei nicht einfach das Wichtigste!

00:28:49: Und ich wünsche dir noch ganz viele gute Ideen.

00:28:52: Ich sage immer so mein Erfolgsrezept, mein Antrieb, so möchte ich es ausdrücken ist so eine natürliche... das meine ich jetzt gar nicht negativ, sondern die natürliche Unzufriedenheit im Sinne von Immer auf der Suche nach neuen Ideen, nach neuen Gedanken und Dinge, die besser sind.

00:29:07: Tio danke dass du da warst!

00:29:08: Jetzt kann ich allen unseren Zuhörendes machen.

00:29:11: Ich darf das ja nochmal anders sagen.

00:29:14: also wer immer von euch aus Düsseldorf kommt kennt die Stefania und Littinis wahrscheinlich sowieso, aber auch die Gäste.

00:29:20: Wir haben ja hier auch oft Gästchen wenn wir unsere Seminare haben.

00:29:24: nutzt die Chance mal in die Jahnstraße zu kommen.

00:29:29: oder in den nächsten drei Monaten Bist du wieder im Sommer beim Kölnfest?

00:29:35: Nein, das fällt mir gerade nicht ein.

00:29:36: Wie heißt es?

00:29:36: So,

00:29:37: so, so… – So, ninety-fünf Prozent, ja!

00:29:39: Gourmetfestival Piazza Italia.

00:29:40: Genau, Gourmetsfestival.

00:29:42: Ja,

00:29:43: ich liebe es und letztes Jahr war dir auch ganz prominent vertreten.

00:29:47: also Gourmefestival in August, letztes Augustwochen, ist auch ein ganz ganz toller Tipp.

00:29:54: Also danke schön, liebes Stefania, die bist eine Bereicherung für unsere Stadt.

00:29:57: Danke Liebe Sabine, danke und natürlich auch vielen Dank für dich.

00:30:02: Tschüss!

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