#49 Excellence³ – Vortrefflich statt perfekt?

Shownotes

Exzellenz ist kein kühler Perfektionsanspruch. Sie beginnt dort, wo Menschen Orientierung erleben, Räume Begegnung möglich machen und Service nicht nur funktioniert, sondern berührt. In dieser Folge spricht Sabine Hübner mit Carina El-Nomany von der Elcon Unternehmensberatung und Ulrich Maier von Vitra über drei Perspektiven auf Exzellenz: Transformation, Arbeits- und Kundenwelten sowie Servicekultur.

Worum geht’s?

Drei Blickwinkel, ein gemeinsamer Nenner: Zukunftsfähigkeit entsteht nicht durch perfekte Konzepte allein, sondern durch Menschen, die Räume, Prozesse und Begegnungen mit Haltung zum Leben erwecken.

Darum geht’s in dieser Episode:

  • Excellence³ als Zusammenspiel: Warum Exzellenz erst dann wirklich spürbar wird, wenn Führung, Raum und Servicekultur ineinandergreifen.
  • Vortrefflich statt perfekt: Weshalb Exzellenz kein fertiger Zustand ist, sondern ein lebendiger Prozess aus Zuhören, Lernen und Weiterentwickeln.
  • Räume als Bühne: Warum das schönste Bühnenbild Menschen braucht, die es mit Haltung, Verhalten und Begegnung füllen.
  • Führung gibt Richtung: Weshalb Transformation Orientierung, Vertrauen und manchmal auch das Bohren dicker Bretter braucht.
  • Mitarbeitererlebnis vor Kundenerlebnis: Warum echte Wow-Momente für Kund:innen nur entstehen, wenn Mitarbeitende selbst gute Rahmenbedingungen erleben.
  • Servicekultur nach innen und außen: Weshalb Schnittstellen, bereichsübergreifende Zusammenarbeit und Partnerschaftlichkeit über das Gesamterlebnis entscheiden.
  • Menschlichkeit im KI-Zeitalter: Warum persönliche Begegnung, Authentizität und Empathie wichtiger werden, je digitaler Prozesse laufen.
  • Anfangen statt abwarten: Warum Kulturentwicklung keinen perfekten Startpunkt braucht, sondern den Mut, wirklich in Bewegung zu kommen.

Ein Satz, der hängen bleibt:

„Exzellenz zeigt sich nicht in kühler Perfektion, sondern in Menschmomenten, die Resonanz erzeugen.“

🎧 Reinhören lohnt sich, wenn …

… du wissen willst, warum Zukunftsfähigkeit nicht allein durch Prozesse, Produkte oder Räume entsteht, sondern durch Menschen, die mit Klarheit, Leidenschaft und Haltung vortreffliche Erlebnisse gestalten.

Vortrefflich statt perfekt – genau da beginnt Excellence³.

Transkript anzeigen

00:00:00: Lasst uns doch diese Pyramide einfach mal von unten nach oben gehen, also sprich wenn die Organisation steht dann die Führung Klarheit gibt Orientierung gibt Mitarbeiterentwicklung gibt.

00:00:13: Dann kommen irgendwann die Mitarbeiter quasi mit ins Boot und jetzt mache ich noch mit wieder in den Raum drum rum.

00:00:20: Dann erreichen wir nämlich eines und das heißt Kundenzufriedenheit.

00:00:30: Mit Sabine Hübner und unserem heutigen Gast.

00:00:35: Herzlich willkommen zurück zu einer neuen Folge aus unserem Service Cosmos, liebe Hörerinnen und Liebe Hörern!

00:00:40: Und herzlich Willkommen auch an unsere beiden Gäste, liebe Carina El-Nomani und lieber Ulrich Meier.

00:00:48: Schön dass ihr bei mir seid im Service Cosmus.

00:00:50: herzlichen Willkommen.

00:00:52: Moin Hallo

00:00:52: Vielen Dank.

00:00:53: Heute gibt es also drei Blickwinkel, drei Unternehmen, drei verschiedene Persönlichkeiten in unserem Servicecosmos und alle mit dem einen Ziel Exzellenz, Transformation und Zukunft zu gestalten.

00:01:06: Darüber wollen wir sprechen und ich freue mich sehr, dass ihr da seid!

00:01:10: Vielen Dank, dass Sie da sein dürfen.

00:01:13: Jetzt stelle ich euch mal kurz, wenigstens grob.

00:01:16: vor einem Laufe des Gesprächs kommen ja immer noch mal Details mit dazu.

00:01:21: Die Behörerin Carina El-Nomani ist Inhaberin der Agentur Elcon.

00:01:26: Ihr seid Spezialisten im Bereich Change und Leadership, Transformationen, begleitet Unternehmen unterschiedlichste Branchen dabei sich auch Zukunft einzustellen.

00:01:36: Habe ich das alles richtig gesagt Karina?

00:01:38: Also außer dass Wort Agentur war alles ganz genau richtig.

00:01:41: wir sind eine Unternehmensberatung.

00:01:42: Ja genau sehr gut Dankeschön.

00:01:45: Und Ulrich Meyer Uli du bist Sales Consultant Workplace and Culture.

00:01:51: Ich finde da steckt ja schon ganz viel drin bei Vitra einer Ja, kann man schon sagen einer sehr berühmten Marke.

00:01:59: Habe ich das alles richtig gesagt?

00:02:01: Alles richtig!

00:02:03: Sehr gut!

00:02:04: Nur

00:02:04: sehen wir uns nicht berühmt unbedingt.

00:02:08: Na auf jeden Fall... Das ist

00:02:09: schon ein großes Brand.

00:02:11: Ja

00:02:11: würde ja sagen und ich würde sagen euer Ruf heilt da raus.

00:02:17: Ich auf jeden Fall kenne euch schon viele, viele Jahre und schätze auch die Marke sehr.

00:02:21: Uns drei haben unsere gemeinsamen Themen voran oder zusammengebracht das kann man schon sagen und darüber wollen wir heute sprechen weil Viele Schnittmengen haben in dem, was uns bewegt unter anderem die Menschen, die uns jeden Tag bewegen.

00:02:36: Uli bei euch in den Arbeitswelten, die ihr schafft auch in den Kunden-Welten, Die ihr für die Menschen schafft und Carina in eurem täglichen Tun der Mensch oder die Menschen als Mittelpunkt in jeder Veränderung, in jeder Transformation und uns natürlich hier bei Forward Service die Menschen Und ja, wie soll ich sagen?

00:02:59: Wow-Mitarbeitende für Wow-Kunden Erlebnisse für die Kundinnen und Kunden.

00:03:03: Das verbindet uns.

00:03:05: Ich möchte gerne starten mit so einem kleinen Satz den ihr gerne vollenden könnt.

00:03:10: Denn unser Ziel ist auch immer ein Stück weit Exzellenz – was auch immer das auch ist!

00:03:14: Da kommen wir dann gleich zurück.

00:03:16: Was würdet ihr denen sagen?

00:03:17: Ich fahre mal mit Karina an.

00:03:18: Exzelenz beginnt für mich bei

00:03:22: der Führungsspitze

00:03:24: Ja ... sehr schön.

00:03:27: Und Uli, Exzellenz beginnt für mich bei

00:03:31: einer dauerhaften zielorientierten Haltung.

00:03:34: Ja?

00:03:35: Sehr schön!

00:03:36: Da haben Sie aber schon mitten drin... Also wenn wir über unsere Schnittmenge nachdenken, dann hat uns ja zusammengebracht Uli dass ihr darauf spezialisiert seid Arbeitswelten und Kundenwelten zu gestalten.

00:03:49: Das wissen viele gar nicht glaube ich denn viele denken bei Vita als erstes an Design und an Möbel.

00:03:55: aber ihr habt eine unglaublich große Expertise im Planen, im Gestalten, im Konzeptionieren von Arbeits- und Kundenwälten.

00:04:07: Was hat dich denn dazu gebracht, dass du sagst Mensch das ist zwar schön wenn wir tolle Konzepte machen aber es reicht nicht aus?

00:04:14: Ich bin schon lange Jahre beim Unternehmen und habe die Prozesse in den Entwicklungen der Bürowelt, der Arbeitswelt alles sehr live mit erlebt auch Getreiber dieser Veränderung quasi auch live miterlebt.

00:04:32: Erst die Tage wieder, wie du sagst.

00:04:34: Viele wissen das ja gar nicht, dass Vitra in der Beratung oder in der Planung aktiv ist.

00:04:39: mit so einer Situation, weil ich glaube Banken und Sparkassen aber auch andere Branchen denken wenn ein Hersteller kommt, der präsentiert jetzt einen Produkt.

00:04:49: Und dann denke ich oft, da sind so viele Fragen stelle zu Beginn eines Termins, dass der Gegenüber dann irgendwann mal sagt Jetzt wissen sie viel von mir Sie wollten mir doch was zeigen.

00:05:02: Das ist die typischealtung, wenn ein Herrstauern kommt und mich hoch motiviert.

00:05:08: Wenn das meine Wettbewerber tun, dann sollen sie es weiter tun.

00:05:13: Wir tun's nicht so.

00:05:15: Ich kann erst entscheiden.

00:05:17: für mich... Hab ich hier, kann ich denn in seinen Bedürfnissen, in seinen Herausforderungen überhaupt ein Mehrwert sein wenn ich weiß wo es ihm wehtut oder wo er Bedürftnis hat?

00:05:30: Und deswegen frage ich ja eigentlich am Anfang sehr viel und das war immer schon meine Haltung.

00:05:35: Und aus seit Jahrzehnten die von Vidra nicht einfach irgendetwas zu tun, weder ein Produkt nach einem Prozess noch ein Konzept zu entwickeln.

00:05:43: Sondern es galt immer wer sind die Treiber?

00:05:46: Was verändert sich eigentlich und was braucht einen Büro?

00:05:50: Was braucht ein Mensch?

00:05:51: Was brauchen eine Organisation?

00:05:53: denn wenn die Zeiten so kommen wie wir prognostizieren?

00:05:57: und genau das ist eigentlich die Haltung und drum sind mit der Dienstleistung erstmal unterwegs und nicht unbedingt im Vorfeld mit nur Produkt.

00:06:05: Die Dienstleistung verbindet uns auch alle hier.

00:06:07: Die Dienstleistungen per se in ganz unterschiedlichen Facetten und bei uns natürlich die Dienstleistungen, um exzellentes Kundenerlebnis zu schaffen und eine Servicekultur aufzubauen im Unternehmen – wie du immer so schön sagst Oli!

00:06:19: Und ich glaube das ist auch eine schöne Botschaft für unsere Zuhörerinnen und Zuhäuer.

00:06:22: Ihr könnt wunderbare Konzepte machen, ganz großartige Ideen... umsetzen, wenn die Menschen dann Räume ja nicht mit Leben füllen und zu wenige Gedanken macht.

00:06:33: Das bedeutet es wie wird das ja nennen für die Choreografie der Begegnung im Team aber auch mit den Kundinnen und Kunden?

00:06:40: Dann ist das beste Konzept nur die halbe Mitte!

00:06:44: So meine Worte eigentlich immer.

00:06:49: Ihr kennt die Metapher mit dem Theater an der Bühne.

00:06:55: Ja, ist eine sehr schöne Metapher.

00:06:56: Wie du immer sagst am Ende kann ich noch das schönste Bühnenbild haben.

00:07:00: Es braucht die Akteure, die Schauspielerinnen und Schauspielen, es braucht ein Drehbuch ja um die Bühne wirklich zum Leben zu erwecken.

00:07:07: und das Besondere ist der Haus zu machen.

00:07:09: Ich hatte mal später so ein Erlebnis wo sich das bestätigt also ohne dass Vitra jetzt vom Raum von Produkten oder von der Dienstleistung lebt.

00:07:19: aber ich glaube eine Organisation Das Thema Führung, Kundenansprache und auch das Produkt oder die Dienstleistung, die sie verkauft.

00:07:31: Auch eine gewisse Wertigkeit und ein Mehrwert hat.

00:07:35: Der Raum erst mal untergeordnet ist sogar.

00:07:38: Also ich war in Rebekerei.

00:07:39: Die haben super Brezeln!

00:07:40: Ein Schwabelbrezeln... Und die verkaufen das in einer alten Bankfiliale.

00:07:46: Das ist also ein Steinboden und die stellen nur eine solche Besprechungstische auf, haben da ihre Korbe drauf.

00:07:52: In einem Besprechungsrahmen sind ein paar Öfen und dann macht er immer sein Zeug und das verkauft die Frau vorne.

00:07:59: Unheimlich nett wenn du morgens da reinkommst!

00:08:02: Und nach einer halben Stunde oder zwei Stunden sagen sie, Sie haben nichts mehr... Man zugeben, also das stehen hier Geschäftsmodell.

00:08:09: Und ich sage den Raum und alles ist eigentlich so was von übel da drin.

00:08:13: aber die Frau ist so nett, so die Ansprache und diese das präsentiert und das Produkt was sie verkaufen ist perfekt, guckst du dir jetzt, Geschäftsmund hat funktioniert!

00:08:25: Das ist interessant, dass du sagst, weil ich erinnere mich einer unserer Kunden ein Reiseveranstalter hat vor etlichen Jahren mal zu mir gesagt.

00:08:31: Frau Übner wir haben einen Hotel, das glaube ich war in der Türkei und es ist ehrlich zu sein und da habe ich gesagt, das müssen wir schon lange einmal renovieren denn das ist nicht mehr so ganz auf dem neuesten Stand immer ganz so schick wie man uns das eigentlich vorstellen.

00:08:44: aber wissen Sie was Interessante ist?

00:08:46: Der Hotel hat die höchste Buchungsquote bei unseren Gästen.

00:08:54: Menschen so besonders gastfreundlich sind dort und die Stammgäste jedes Jahr da gerne hinfahren wollen, weil sie ... Weil die Gastfreundschaft zu groß ist.

00:09:02: Aber das hat er gesagt unter uns.

00:09:04: Die Räumlichkeiten, die sind es auf jeden Fall nicht, warum man da hinfährt, weil das gar nicht so begeisternd ist am Ende.

00:09:12: Karina ich möchte noch mal zurückkommen zum Thema.

00:09:14: wenn wir über Exzellenz-Zimmer eingestiegen was heißt denn Exzellenz aus deiner Sicht in der Transformation?

00:09:22: Und welche Aufgabe haben aus deiner Sicht oder welche wichtige Rolle spielen die Führungskräfte, wenn es darum geht, Exzellenz umzusetzen?

00:09:33: Also Exzellenz in der Transformation heißt natürlich sehr sorgfältig gemeinsam zu besprechen.

00:09:38: Wo wollen wir denn eigentlich hin?

00:09:40: Also, was ist die Vision?

00:09:41: Wer wollen wir denn sein in der zukünftigen Welt?

00:09:45: und dann natürlich eine gute Plano zu machen und eine gute Kommunikation und alle einzubinden.

00:09:50: Das ist ganz simpel.

00:09:52: Gleichzeitig würde ich gerne noch mal auf euer Beispiel zurückkommen.

00:09:56: Ich erlebe eben in vielen Organisationen das Menschen, die in erster Linie mit den Kunden zu tun haben sehr viel kompensieren.

00:10:05: Die kompensen, dass der Raum vielleicht nicht besonders gut ist indem sie unter sind und die kompensieren manchmal auch schlechte Führung und schlechte Strategie, weil sie eben herzvoll sind.

00:10:15: Und weil Sie es wirklich so meinen und weil Sie die Extrameile gehen.

00:10:20: also Nur wenn – und Exzellenz entsteht ja, wenn alles drei stimmt.

00:10:25: Stell dir mal vor du hast so herzvolle Menschen die das gerne tun was sie tun in einem wunderschönen Raum der alles zur Verfügung stellt was sie brauchen uns.

00:10:34: sie bekommen von der Führung die Unterstützung den Rahmen und die Vision die das das Erlebnis eben rund macht Und daraus entsteht Exzellenz.

00:10:46: Wir können jeweils das Einzelne nehmen, wir können exzellente Führung haben.

00:10:51: wenn aber Führungen auf Mitarbeiter trifft die sich nicht bewegen Wenn wir Räume haben in dem Menschen nicht wirklich arbeiten können dann ist das alles nichts.

00:11:02: Also von daher finde ich sind wir drei bringen uns ja zusammen um eine Exzelenz zu kreieren.

00:11:08: Die ist so in einem Serviceangebot noch nicht gegeben worden.

00:11:12: Ja und auch diese, wie du das gerade so schön beschreibst.

00:11:14: Auch diese Stimmigkeit zwischen Raumorganisationen und Kultur und den Menschen.

00:11:19: Diese Stimmigkeit ist ja am Ende des Tages ja auch Exzellenz für die Kundinnen und Kunden.

00:11:25: Ich möchte mal zurückkommen.

00:11:27: Uli Vitra was bedeutet denn Exzellenz bei Vitra?

00:11:31: Zum einen natürlich eine Produktthematik wo es darum geht nicht sagen wir mal perfekt zu vorden sondern die Bedürfnisse der Kunden zu kennen, dauerhaft zu kennen und damit quasi permanent Produkte zu optimieren.

00:11:47: Das ist glaube ich das Thema.

00:11:49: Ich kann selbst nutzen und auch kein Trendgeber oder so, sondern wir orientieren uns stark an den Bedürfsnüssen der Organisationen und der Menschen und deren Kultur.

00:12:01: Bei uns gibt es Kollegen, die bereisen die ganze Welt dort mit dem Ohr und dem Herzen quasi als Empfänger unterwegs zu sein.

00:12:11: Und bringen das mit nach Weilern rein, mit nach Borsfelden in die Schweiz sind die Entwicklungen um eben genau daran zu arbeiten haben wir die richtigen Produkte haben ja die richtige Konzepte.

00:12:22: wo müssen wir weiterentwickeln?

00:12:24: Ich glaube unterm Strich steht immer diese dauerhafte Thematik mit dem ohren am Kunden zu sein und Das macht Wiedra seit Jahrzehnten wirklich perfekt, glaube ich.

00:12:35: Und arbeitet auch permanent daran wobei Exzellenz nicht mit Perfektion zu tun hat sondern es ist nur dieser dauerhafte Prozess mit sich selber.

00:12:44: man darf sich mal loben aber man darf nicht sagen jetzt haben wir irgendwas erreicht und jetzt können wir uns wieder ausruhen sondern die Bedürfnisse der Menschen sind extrem stilfältig.

00:12:53: an einer Transformation gehen sie eher noch schneller quasi verändern die sich.

00:12:58: um hier am Ball zu sein entwickeln wird er neue Ideen in Form von Raumkonzepten.

00:13:04: Also wie schaffen ich Raumkonzepte, die den Bedürfnissen der Anforderungen des Menschen und der Organisation permanent gerecht wurden?

00:13:11: Die also mit dem Bestandsgebäude, mit dem Neubau etc.

00:13:15: auch dahingehen und quasi eins worden und in der Zukunft dem Unternehmen eigentlich die Flexibilität geben auf die Marktsituation immer zu reagieren.

00:13:25: Und das sind immer wieder neue Herausforderungen.

00:13:29: Abschließend vielleicht noch einen Satz, aber der hat mich geprägt bei Vitra.

00:13:34: In der Produktentwicklung.

00:13:37: ihr kennt Charles und Ray Eames die zwei Designer aus Amerika, wo sein ist gleiches sucht.

00:13:46: Also unheimlich kreatives Ehepaar gewesen.

00:13:50: Und bei uns in der Produkt-Entwicklung sagt man immer what would Charles say?

00:13:55: Der neue Produkt da ist immer zu sagen Und der Brille, was würde denn jetzt ihm eigentlich zu diesem Thema, so diesen Produkt sagen?

00:14:04: Weil er immer aus einer anderen Sicht Details, sondern die Details dem Make the Product unheimlich wert auf das Detail auch legte.

00:14:12: Und zu versuchen als dieser Brille und in Kombination mit dem Kundenbedürfnis Neuheiten in der Beratungplanung und im Produkt zu finden Das ist für mich Exzellenz wenn man da dauerhaft dran bleibt.

00:14:26: Das ist sehr schön, dass du das ansprichst.

00:14:29: Exzellenz bedeutet nicht Perfektion.

00:14:30: wenn man mal ganz genau hinschaut dann kommt ja die Begrifflichkeit aus dem lateinischen Exzellentier und bedeutet Vortrefflichkeit und es hat ja wenig mit Perfektionen zu tun sondern Vorträfflichkeit in jeder Phase.

00:14:44: und auch Vertrefflichkeit ist eine Entwicklung nichts Statisches Sondern ist ja eine sehr, sehr dynamische Entwicklung.

00:14:51: dran zu bleiben sich zu fragen was Morgen für unsere Kundinnen und Kunden oder die Menschen, die in einem Unternehmen arbeiten.

00:15:02: Wenn man das noch mal weiterspint ... Da findet sich auch wieder vieles zusammen!

00:15:09: Wir sagen ja auch exzellenter Service- oder Servishaltung bedeutet nicht ein kühles perfektes Kundenerlebnis zu gestalten sondern Exzellente Servicehaltung bedeutet ja, ich nenne sie immer Menschmomente zu schaffen.

00:15:24: Also Momente in der Begegnung die beim Gegenüber hängen bleiben, die eine Resonanz erzeugen, wo der Fünkel überspringt und das ist was ganz anderes als kühle Perfektion.

00:15:38: Sabine nun stell dir vor du hast einer Organisation die kühl und perfekt führt und die erwartet aber dass an der Schnittstelle zum Kunden persönlich herzvolle Haltestatt findet.

00:15:50: Das kann einfach nicht funktionieren.

00:15:53: und gerade in der Entwicklung jetzt auch von KI, weil es immer mehr Roboterkontakt ist wird das menschliche immer wichtiger Und dafür müssen Führungskräfte wie gesagt ihre Mitarbeitenden motivieren den Raum geben dass das sein darf, dass eben die extra Meile immer im Prozess oder in einem perfekten Floh geht, sondern die geht von der Person aus.

00:16:20: Die Möglichkeit kreativ zu sein, die Möglichkeit aus der Reihe zu denken und zu handeln, die muss eben auch geschaffen werden.

00:16:27: Und das ist weit weg vom Kühl- und perfektionistisch.

00:16:31: klar brauchen wir Standards um erfolgreich und effektiv zu seien.

00:16:35: aber die Abweichung vom Standard macht ja eigentlich die Exzellenz

00:16:38: aus.

00:16:38: Darf ich da mal kurz ein zahlen?

00:16:40: Ja!

00:16:40: Ich glaube das was Karina sagt Das ist ja quasi für unser Trio den Mehrwert, den wir sehen.

00:16:47: Warum?

00:16:49: Sie redet von Schührung von Mitarbeitern immer und für uns oder auch für mich war es immer klar wenn ich einen Kundenerlebnis will, reden über Bankmann-Sparkeisen auch viel Wenn ich ein Kundenerlebnis habe, weil ich auch seltenst ein Kundenerlebnes haben.

00:17:09: Also diese Klarheit muss einfach im Kopf mal da sein.

00:17:13: Sprich, ich muss erstmal an der Organisation und in der Führung arbeiten.

00:17:16: So kam ich auf Karina auf zu sagen wir kratzen da echt an die Oberfläche nur.

00:17:23: Wir reden zwar auch über Kultur oder Veränderungen

00:17:26: etc.,

00:17:27: aber Organisationen, aber mir kratzten da wirklich nur oben.

00:17:31: Karina mit Elkon ist hier unheimlich in der Tiefe quasi aktiv und beginnt mal die Organisation.

00:17:36: Und die Führung überhaupt mal diese Exzellenz, diese Themen aufzuarbeiten wo eine Bank morgen einfach sie verändert muss quasi schneller leicht verändern muss wie sie denkt oder?

00:17:49: Wenn wir dann dieses Thema dringend hatten, dann kommen meine Mitarbeiter und der Mitarbeiter Sabine sogar mir zusammen das wenn ich jetzt am Service stehe Und kommen als Kunde, wenn ich überhaupt noch komme.

00:18:00: Noch in die Bank!

00:18:01: Jetzt muss genau das passieren, als bin ich ein Mitarbeiter der quasi kompetentisch aber auch motiviert für diese Themen beherrscht.

00:18:09: Aber auch eine Sicherheit vom Unternehmen kriegt von der Organisation also die Führung des Vertrauen genießt und damit überhaupt diesen Baueffekt.

00:18:17: Also es ist ein roter Farben wo ihr seht und wenn das jetzt noch eingebettet wäre in dieser Welt den Raum der unheimlichen Flexibilität eine Ausstrahlung und Identität quasi hat und nicht typisch Bank-esch, was jeder eigentlich so im Hinbeck Kopf hat.

00:18:36: Ich glaube dann genau das ist unser Ziel.

00:18:38: Darum haben wir drei zusammengefunden!

00:18:42: Und das ist ja immer interessant, dass Menschen, wenn man an Service denkt, denken Menschen ja immer in die Interaktion mit den Kundinnen und Kunden.

00:18:49: Wenn wir über Service sprechen, denken wir natürlich auch sehr stark an die internen Servicekultur.

00:18:53: Denn Karina so wird du das gesagt hast, das eine ist in der Führung aber das andere ist natürlich auch wie arbeiten denn unterschiedliche Bereiche Abteilungen miteinander?

00:19:03: Es gibt ja heute kaum mehr ein Geschäftsmodell.

00:19:05: im Bankenbereich ist es ja genauso entscheidend Das ohne Schnittstellen lebt sondern wir haben unglaublich viele Schnittstellen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dann am Ende direkt vor dem Kunden stehen und Kunden beraten oder Service bieten.

00:19:19: In jedem Facetten sind ja sehr darauf angewiesen dass die Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bereichen auch ihren Teil dazu beitragen.

00:19:27: Ich sage Service ist immer, sind ja immer alle und das spielt natürlich eine ganz große Rolle.

00:19:32: Das ist auch unsere Erfahrung, die wir oft machen verstehen sich die Menschen in einer Organisation, die möglicherweise gar keinen Kundenkontakt haben.

00:19:40: Also keinen?

00:19:41: verstehen sie sich überhaupt als Dienstleister oder als Serviceanbieter?

00:19:46: und da ist ganz... Sie sind natürlich ganz vorne gefragt geführungskräfte denn die sorgen ja dafür dass es ein Bild gibt in diesen Bereichen und insofern spielt das auch eine große Rolle.

00:19:58: was würdest du denn sagen Karina?

00:19:59: So deine Einschätzung!

00:20:01: Das ist mich etwas womit ich mich ja auch jeden Tag beschäftige bei Vorträgen.

00:20:05: Inwieweit ist deine Erfahrung sehen sich Führungskräfte von aus Bereichen, die keinen Kundenkontakt haben?

00:20:12: Wir reden also nicht vom Vertriebsleiter oder so.

00:20:14: Inwie weit sehen sie sich als jemanden der auch Service bietet oder ja als Dienstleister?

00:20:22: Wie würdest du das betrachten?

00:20:24: Erschreckenderweise ganz ehrlich geht die Tendenz eher dazu sich nicht mehr Service Partner zu sehen, sondern man sieht sich als Business Partner.

00:20:36: Also das Selbstverständnis der Querschnittsbereiche wie HA zum Beispiel, Controlling die Legal Affairs also alles Bereiche, die eigentlich der Organisation dienen dass sie am Ende gut funktionieren, sehen sich eben gerne als Business partner.

00:20:53: und grundsätzlich finde ich, hat das auch sehr viel mit der Entwicklung in der Welt zu tun.

00:20:59: Also überhaupt wie wir miteinander umgehen.

00:21:01: Der Wunsch kooperativ und partnerschaftlich umzugehen also nicht Ich erzähle dir was du tun sollst und Du machst es oder ich bin der Banker, der dir erzählt Wie du's zu tun hast sondern Miteinander.

00:21:14: Und so ist ja auch unser Verständnis mit unseren Kunden wiederum miteinander Kooperativ zu arbeiten.

00:21:20: Der Kunde kennt seine Organisation am besten.

00:21:22: Der kunde kennt wiederum seine Kunden am Besten.

00:21:25: Wer bin ich ihm zu erzählen, was das braucht?

00:21:28: Aber ich kann ihm die richtigen Fragen stellen um zu sagen okay.

00:21:32: Ich kenne den Benchmark, ich weiß wie andere es machen und wir können auch etwas gemeinsam was Neues zu entwickeln.

00:21:38: also dieser partnerschaftliche Gedanke zieht sich mehr und mehr durch.

00:21:42: Und Serviceverständnis wird, glaube ich... Also mein Verständnis verändert sich das gerade.

00:21:46: also es ist mir eine Kooperation als Ich diene dir.

00:21:50: Das will auch keiner mehr.

00:21:51: Keiner will dienen immer noch dass die Vorstellung ich bin unter dir oder ist noch ein historisches altes kollektives Überzeugung die dahinter steckt?

00:22:02: Von daher ist es vielleicht besser zu deinem partnerschaftlich unterwegs sein wenn es zumindest um die internen Dienstleistungen geht.

00:22:10: Ich finde diesen Dienenaspekt ja extrem interessant, weil wir dienen immer mit... sich klein machen und mit Buckelin so ein bisschen verbinden.

00:22:17: Dabei kann man ja ganz klar sagen, jemand der ein exzellenter Dienstleister ist wie du das ausdrückst.

00:22:25: Wenn man etwas klug Lösungsorientiert mit viel Herz macht sind ja nie die Kleinen in den Augen gegenüber, sondern das sind am Ende immer die Großen, wie ich sage.

00:22:35: Und deswegen passt das Bild für mich auch schon seit ganz vielen Jahren nicht mehr.

00:22:39: Auch das Bild der Kunde ist König.

00:22:42: Jetzt hast Du ja gerade beschrieben Karina ... über die interne Servicekultur gesprochen.

00:22:46: Uli, jetzt war ja schon mal bei euch ein Weil am Rhein und durfte mir auch schon einmal eure eigenen Räumlichkeiten anschauen!

00:22:52: Und das ist ja sehr besonders denn ihr habt eine unglaublich große Fläche, die wenn ich mich richtig erinnere keine einzige Wand hat und es arbeiten dort Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus allen Bereichen zusammen in dieser Fläche.

00:23:07: Und wir durften das ja auch anschauen und haben ja auch mit einigen deiner Kolleginnen Kollegen gesprochen, was bewirkt es denn wenn mitten in einem Raum die Kolleginnen und Kollegen von HR sitzen ohne eine Glaswand sondern einfach mittendrin?

00:23:26: Welche Erfahrungen habt ihr gemacht, was bewirkt zu einer Arbeitswelt im Miteinander?

00:23:33: Sehr gute Frage.

00:23:34: Und ich möchte nochmal, aber ganz kurz noch mal auf dieses Thema im Vorfall kommen was ihr diskutiert habt mit den Business Partnern.

00:23:43: Ich sehe oft Organisationen die zwar auf dem Weg sind und verstanden haben sie müssen sich dahin gehen ändern Aber im Geist Ich nenne es jetzt einfach mal über einen Namen.

00:23:56: Das Silo denken noch in den Köpfen drin, ohne dass sie das wahrscheinlich wollen oder aktiv quasi sich irgendwo auf die Fahne schreiben sollen.

00:24:04: Einfach wissen nicht zu teilen und nicht auf andere... Bereichsübergreifende Abteilungen oder Kollegen zugehen, es gibt auch nicht die Räume oder die Organisation.

00:24:15: Die Planung des Gebäude irgendwie schafft die Möglichkeit dass sich irgendwo mich austausche Bereichs übergreifen und das hängt alles jetzt damit zusammen warum auch dieses Silo-Denken entsteht und ich glaube dass die größte Konkurrenz sogar für für Unternehmen oder auch für Banken ist nicht mal unbedingt der Wettbewerb, also ein Neobroker oder die Fintech oder andere Wettwettbeworber sondern eher sogar noch die eigene Komplexität im Raum.

00:24:43: Also die eigene komplexität in der Organisation selber mit dem man eben gewachsene Strukturen quasi mit sich zieht und aus Gewohnheiten quasi die Zukunft ableitet.

00:24:56: und das sind falsche Ansätze.

00:24:58: Und jetzt komme ich auf das Gebäude und auf unsere Organisation.

00:25:03: Wir sind seit dem Jahr zweitausend auf dieser Fläche in Weillam rein, dass die deutsche Organisation mit allem, was ein Unternehmen für Abteilungen hat – du hast gesagt HR, Controlling, Buchhaltung da gibt es Order Processing, da gibt's Operations-Abteilungen, da gehts Service, da gibts Kundendienst, da ist vieles mehr.

00:25:24: aber wir sind halt auf zwei tausend Quadratmeter Eine Fläche, es war eigentlich eine Produktionshalle die man damals gebaut hat und war nicht fürs Büro gedacht.

00:25:32: Aber wir sind sehr früh mit Büros dort eingezogen.

00:25:37: Und ab zweitausend gab's dieses New Office diese neue Kultur dieser neue Gedanke wie zum Beispiel Hierarchie abbauen andere Verkehrsführungen Wohlbefinden, Flexibilität.

00:25:52: Das waren solche Ziele die wir dort wollten aber sicherlich auch eine Art Diskretion zu schaffen.

00:26:00: ich kann HR wie du sagst nicht in die Mitte setzen sondern ich brauche ein Konzept, wo ich sage die brauchen natürlich ihre Discretion, ihren Rückzug, ihre Ruhe, ihre Seriosität.

00:26:11: Dort lassen sich Mitarbeiter auch mal aus oder auch mal gehen und die Gespräche sind nicht immer freudig, sondern auch mal sehr emotional geführt worden.

00:26:21: aber ich kann doch Konzepte fahren in das Raum, je tiefer ich in den Raum reinkomme umso ruhiger, umso diskräter.

00:26:29: Ich kann Bereiche schaffen, die sehr lebhaft sind wo es zum Beispiel nur eine Wasserstelle gibt auf zweitausend Quadratmeter.

00:26:38: Es gibt nur eine Kaffeemaschine, ein Ort der Begegnung und somit schaff ich eigentlich den Austausch auch unter den Abteilungen, den Gebiet oder Bereichsübergreifenden.

00:26:49: Und parallel dazu muss sich Modelle fahren dass nicht jedem einen Arbeitsplatz so wie in dem Kopf hat einfach hinstellt, sondern Arbeitsbereiche schaue die einladen und was anderes sind als bekannter Schreibtisch.

00:27:07: die ich ja wähle, je nachdem was ich machen möchte als Mitarbeiter.

00:27:10: Dass ich sage wenn ich jetzt meine Ruhe haben möchte da brauche oder für eine Videokonferenz oder ähnliche Dinge kann ich mich zurückziehen und gleichzeitig wenn ich mit anderen Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten möchte habe ich Flächen wo eben Gemeinschaft entsteht und das in allen Facetten die man den ganzen Tag über hat.

00:27:27: Jetzt bin ich sicher Carina ihr seid auch in eurer Arbeit schon auf in vielen Bereichen auch auf neue Arbeitswelten gestoßen.

00:27:35: Ich glaube, das ist immer so das Henne-Ei-Prinzip.

00:27:38: Die Frage ist ja wo fängt man an?

00:27:40: Um genau das zu bewirken, was du gerade beschrieben hast, Silo Denken aufzubrechen und Menschen auch für Zukunft zu öffnen.

00:27:47: Das ist ja auch das Thema, das uns bewegt jetzt im Bankenbereich.

00:27:50: Wie können wir Bankinstitutionen dabei unterstützen zukunftsfähige Geschäftsmodelle umzusetzen und sich da Gedanken zu machen und gut aufzustellen?

00:28:01: Jetzt insgesamt bei den Arbeitswelten gibt es immer dieses.

00:28:06: Also sagt man, wo fängt man an?

00:28:07: Fängt man erst mal mit der Haltung zu arbeiten oder das was Uli gerade schon beschrieben hat?

00:28:15: macht es Sinn dass man mit einer Räumlichkeit gut anders ist weil die Räumnigkeit per se eine Veränderung bewirkt um Dinge aufzubrechen.

00:28:25: Was ist eure Erfahrung?

00:28:27: Sabine, das ist eine super Frage.

00:28:29: ganz ehrlich Hauptsache anfangen.

00:28:32: Es spielt überhaupt keine Rolle wo du anfängst.

00:28:35: Du kannst bei den Führungskräften anfangen, du kannst beim Raum anfangen oder direkt beim Servicepersonal.

00:28:40: wenn wir es ernst meinen Kultur zu entwickeln dann rüppelt sich sage ich immer Norddeutsch der Pullover von allen Seiten auch sobald du an einem Faden ziehst.

00:28:51: Es spielt keine Rolle.

00:28:52: Also es gibt da keinen Ideal, wir haben ja auch schon mal zusammengesessen und versucht

00:28:57: einen idealen Prozess

00:28:58: abzuleiten.

00:28:59: was ist der richtige Einstieg?

00:29:01: Du kannst überall einsteigen und dann anfangen dich entweder von unten nach oben oder umgekehrt top down oder über den Raum zu entfalten.

00:29:11: Es wird sich entwickeln.

00:29:12: Hauptsache du fängst an!

00:29:15: Und das ist das große Thema vieler Organisation.

00:29:18: die sehen die Komplexität und beginn deshalb erst gar nicht.

00:29:22: Und Schritt für Schritt erstmal irgendwo anzufangen entweder mit jemandem wie euch, wie Forward Services in Kontakt zu kommen und direkt am Kundenanzufangen im Service oder beim Udli sich zum melden zu sagen wir wollen mit dem Raum beginnen was häufig sehr spannend ist weil dann wird etwas sehr sehr sichtbar also nicht nur fühlbar sondern sehr sehr Sichtbar.

00:29:44: und ganz häufig sind die mir diejenigen die mit den Führungskräften zusammensitzen und über die Vision dann dazu kommen, das ist sowohl in den Haltung als auch in den Räumen was anderes braucht.

00:29:55: Und spielt keine Rolle aus meiner Sicht wo wir anfangen?

00:29:59: Hauptsache es fängt

00:30:01: an!

00:30:02: Da zappel ich ein bisschen.

00:30:06: Ich schätze dich sehr aber da muss ich dir ein bisschen widersprechen.

00:30:12: Ich war erst gestern bei einem Geldinstitut im Hohen Orden die auch diese verändern wollen.

00:30:18: Wenn du sagst, egal wo, top down oder bottom up beginnt das ist nicht eine zweite Führungsebene vielleicht sogar dritte Führungs Ebene, die jetzt beginnt diese neue Welt einzuführen in der Bank indem sie ein Buchungssystem einführt.

00:30:33: Also ihr habt nichts gedankt, da gibt es nichts anderes als wir haben zu viele Leute und zu wenig Arbeitsplätze.

00:30:40: Wir beginnen einfach mit einem Buchungsystem jetzt mal.

00:30:43: Also das sind von bis Generationen dort und die beginnen, die neue Welt mit dem Buchungssystem.

00:30:50: Und natürlich jeder sagt Spinsetz komplett oder was sitzt sich seit zwanzig Jahren an?

00:30:57: Vor allem muss ich den buchen, dann sitzt da jemand anders in einem Zimmer.

00:31:00: also schwerer Raum noch sonst irgendwie was verändert worden ist alles nur verzimmert und zweier Zimmer, dreier Zimmer einer Zimmer.

00:31:10: Die Dame war nachher sehr...

00:31:13: Ulli, ich glaube wir sind da gar nicht im Widerspruch.

00:31:15: Mir ging es darum zu sagen okay fange ich mit Service an, fange mit Raum an oder mit Führung an?

00:31:20: Natürlich ist das schon eine Detail-Ebene drunter wo über die du sprichst.

00:31:24: also das Buchungssystem dient nicht der Kulturveränderung.

00:31:31: Und ich bin bei diesen Themen weil nochmal den Organisationen bläst ein Schauferwind entgegen und wenn sie sich nicht verändert noch einen Schaufer Wer sonst?

00:31:41: Ich glaube nicht, dass eine Organisation aus der Abteilung heraus irgendwelche Sofa's einstellt.

00:31:48: Jetzt machen wir mal New Work und machen ein bisschen Casual und mögen uns.

00:31:54: Für mich ist es immer der Kopf vor oben.

00:31:56: Wenn ich eine Führungskultur habe, dann muss die Führungskultur eine klare Orientierung geben bei den ganzen Organisationen und allen Mitarbeitern.

00:32:04: Und daraus entsteht alles!

00:32:07: Ich sehe das nicht von unten.

00:32:09: Klar man kann eine Revolution von unten, aber da muss auch jemand einen Gericht vorgeben.

00:32:14: Also es geht nicht ohne dass sich nicht die Führund bewegt.

00:32:17: Das war ja auch mein Eingangssatz als Sabine fragte was Exzellenz ist?

00:32:23: dass ihr über die Ausstattung einer Filiale da wart.

00:32:28: Der Vorstand kam, um zu sehen wie sich das Team in dieser Filiale entwickelt und dann kam es daraus entstanden das Vorstandsteam weiterzuentwickeln.

00:32:39: Und so glaube ich ist es.

00:32:41: solange die Offenheit dafür besteht etwas grundsätzlich in der Kultur zu verändern wird der Prozess sich so und so ausbreiten.

00:32:50: Es spielt aus meiner Sicht nicht wirklich eine Rolle, aber du hast vollkommen recht.

00:32:54: Das Führungsteam muss irgendwann mit ins Boot.

00:32:57: Ja auf jeden Fall.

00:32:58: Am Ende des Tages trifft der Management die Entscheidungen und das ist ja ganz wichtig.

00:33:04: Das ist auch in unserer Arbeit ganz wichtig dass wenn man sagt es ist eine bewusste Entscheidung zu sagen Wir wollen unsere Zukunft in diese Richtung gehen.

00:33:13: Das ist ja eine sehr bewusste Entscheidung und die sind auch manchmal an der einen oder anderen Stelle mit Entscheidungen verbunden, die auch manchmal schmerzhaft sind, die aufwendig sind, Geld kosten und da braucht es eine Entschiedenheit.

00:33:27: Und wenn man diese grundsätzliche Entscheidung nicht vorher getroffen hat – wir wollen diesen Weg gehen Riecht ja meistens, es gibt einen Bruch an der Stelle wenn solche Entscheidungen getroffen werden müssen.

00:33:37: Deswegen glaube ich ist ganz wichtig dass man die Führungskräfte sicherlich mit dem Boot hat.

00:33:42: Ich darf jetzt so sagen weniger im Bankenbereich aber als anderen Unternehmen habe ich an der ein oder anderen Stelle schon die Erfahrung gemacht das wir zum Beispiel Führungskräfte häufig wechseln gibt's ja zunehmend in Unternehmen das Führunkräfte sehr kurz da bleiben.

00:33:56: und eigentlich kann man schon sagen manchmal schon bisschen Zynismus auch da ist dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich da schon irgendwie verselbstständigen, weil sie für sich die Konstante sind.

00:34:09: Und sagen wir wollen jetzt bleiben wir beim Kundenkontakt der bewegt uns immer sehr stark ja?

00:34:16: Wir wollen unseren Kunden ein richtig gutes Kundenerlebnis bieten.

00:34:21: aber im Idealfall sind natürlich immer alle konstruktiv daran beteiligt, dann glaube ich kann man immer die größte Wirkung entfalten.

00:34:30: An der einen oder anderen Stelle habe ich das, ich sage das manchmal ein bisschen mit den Augen zwingern.

00:34:34: an der eine oder andere Stelle kann ich schon sagen hab ich manchmal Teams erlebt.

00:34:38: da würde ich sagen sie sind nicht wegen der Führungskraft erfolgreich sondern trotz der Fährungskraft.

00:34:42: also auch des habe ich schon erlebt wenn ich das so sagen darf.

00:34:46: also das ist schon interessant.

00:34:48: aber der Idealfall ist natürlich wenn mein allen Bereichen volle Wirkungen falten kann.

00:34:52: das macht ihr dann auch langfristig und nachhaltig erfolgreich und das ist ja etwas, was uns drei auch interessiert.

00:34:59: Kein Quick Win oder nicht irgendwie so ein kurzfristiges Strohfeuer sondern wirklich etwas langfristig zu verändern miteinander.

00:35:09: Also ich erlebe häufig die Situation dass Führungskräfte sagen ihr solltet euch verändern macht ihr mal dann wird Geld zur Verfügung gestellt unter Freiraum gegeben dass sich etwas verändern darf aber sie glauben ganz häufig dass sie nichts damit zu tun haben.

00:35:26: Und irgendwann lässt sich das gar nicht mehr negieren, irgendwann kommt es zu Konflikten, zu Reibungsverlusten und dann rufen wir Hurra!

00:35:35: Denn dann melden Sie sich bei uns und sagen also so geht das hier nicht mehr?

00:35:40: Wir haben hier Kommunikationsprobleme.

00:35:43: Und spätestens dann gibt es einen Bottom-Up Ansatz und manchmal läuft der Top Down, manchmal startet er in der Mitte.

00:35:50: Wie gesagt, es geht gar nicht mehr anders.

00:35:52: Unternehmen müssen sich verändern.

00:35:54: und wenn wir mal jetzt auch den Fokus wie alle haben ja so ein Fokus auf den deutschsprachigen Raum.

00:36:00: Wenn wir da gucken dann sehen wir das ganz viel jetzt gerade ausgelagert wird nach Indien, nach Ungarn, nach Slowenien

00:36:08: usw.,

00:36:09: also die viele Prozesse werden ausgelagert.

00:36:13: und was hier bleibt?

00:36:15: ist der Bereich, der für Exzellenz zuständig ist.

00:36:18: Der für Steuerung zuständig und der für Service zuständig sind.

00:36:22: Und wenn der nicht gut ist dann werden wir irgendwann auch als Land uns verabschieden dürfen im Wettbewerb mit anderen Ländern.

00:36:30: also Wenn das was bleibt nicht wirklich exzellent ist Dann haben wir irgendwann im Internet einen Markt keine Möglichkeit mehr.

00:36:39: von daher Für die Prozesse, die hier bleiben, die Service des Hierbleiben braucht das extreme Aufmerksamkeit.

00:36:45: Weil dafür ist Deutschland immer bekannt gewesen und wenn wir diese Aufmerksamkeit verlieren dann werden wir beliebig.

00:36:54: Dick ist sehr interessant, dass wenn man die letzten Wochen anschaut.

00:36:56: Einmal in der Wirtschaftswoche einmal im Fokus ganz auf der Titelseite wurde gesprochen von der Service Hölle.

00:37:02: also wir sprechen jetzt gar nicht mehr von der Servicewüste sondern schon von der service Höller.

00:37:05: ja zeigt ja der Alltag das es Entwicklungen gibt weniger mit Kunden ins Gespräch zu kommen oder in die Interaktion Sondern viele Unternehmen oft sogar ehrenaufbauen und sagen um Gottes Willen Wir finden keine Telefonnummer mehr, man hat ausschließlich Bots etc.

00:37:27: Ich bin nicht gegen Technologie ich bin ein Befürworter von Technologie wenn sie klug eingesetzt ist aber dass man manchmal den Eindruck hat Unternehmen wollen gar nicht das Sie mit dem ins Gespräch kommen mit Kunden also das Gegenteil von dem Uli was wir bei Vitra vorantragen nämlich mit den Kunden sehr in den Kontakt zu gehen um die Bedürfnisse zu kennen.

00:37:45: und das ist auch interessant und ich teile das sehr was du sagst Carina.

00:37:48: Das ist unser Kern.

00:37:51: Also wenn wir dort vortrefflich sind und das mal so zu übersetzen mit der Exzellenz, dann haben wir auch eine Existenzberechtigung in einer sehr, sehr bunten Welt.

00:38:00: Mit unterschiedlichen Stärken in den Regionen.

00:38:03: Uli du hast vorhin kurz noch den Mund gezuckt habe ich gesehen.

00:38:06: Du wolltest was dazu sagen?

00:38:08: Was war dein Gedanke?

00:38:10: Ich zucke immer gerade über mich unheimlich spannend.

00:38:13: Ja ich sage euch warum weil ich meine das ist glaube Mein Tun bei Vitra und was mich jeden Tag auch motiviert, zu sagen ich sehe eine riesen Chance für unsere Kunden.

00:38:27: Also für die Organisation Die Entwicklung, die ja gerade eben da ist in diese digitale Welt.

00:38:33: gestern ruft mein Sohn an der will auch Southside Konzert in Neuhausen betutlingen also einzig Röschen Open Airs überhaupt in Deutschland oder Europa Und er hat keine Karte, er senden eBay überall Karten drin.

00:38:46: Er hatte ebay-Kappenstalt, hundertvierzig Euro und rufe mich gestern an ich glaubt ihr habt mich beschissen.

00:38:54: Plötzlich gibt es die E-Mail nicht mehr der meldet sich nicht mehr und so meinem Sonnemann ging's gleich immer mit einem Laptop im anderen Sohn.

00:39:03: Ja super, die Digitalisierung bringt auch Probleme.

00:39:07: Glaubhaftigkeit, Glaubwürdigkeit irgendwo... Auch diese ganze Online-Beratung.

00:39:12: gestern habe ich mit einem Hotel telefoniert und gesagt, ich bin Tom!

00:39:15: Mit was kann ich helfen?

00:39:17: Der hat mich zwar wirklich zufrieden gestellt, dachte ich.

00:39:21: Jede Antwort, die war ja gar dir mir gab, dachte cool aber In mir passiert denn nichts.

00:39:27: Und drum sage ich, ist es doch was, wenn wir die Organisation und unsere Kunden wach rütteln?

00:39:32: Und darum zucke ich immer so an und sag lasst uns doch diese Pyramide einfach mal von unten nach oben gehen.

00:39:40: also sprich wenn die Organisation steht dann die Führung Klarheit gibt Orientierung gibt Mitarbeiter Entwicklung gibt Dann kommen irgendwann die Mitarbeiter quasi mit ins Boot und jetzt mache Ich noch mit wieder den Raum drum rum.

00:39:54: dann erreichen wir nämlich eines und das heißt Kundenzufriedenheit.

00:39:58: Aber ich muss erst mal die drei Ebenen, Organisation, Führung, Mitarbeiter durchgehen bevor ich zum Kunde komme an der diese Experience überhaupt erleben darf, muss und kann.

00:40:09: Und das ist die Differenzierung von Bankenunternehmen egal für Morden.

00:40:15: genau das ist es heute.

00:40:16: und Morden nicht nur digital zu denken sondern auch dieser Sein guter Gastgeber, Bierguthost was Charles und Ray Eames uns lehrte.

00:40:25: Lass uns das auch leben!

00:40:28: Das sind ganz wunderbare Abschlussvorte lieber Olive.

00:40:32: Wenn du jetzt nicht Biergothost von Charles & Ray Eams hier ins Spiel gebracht hättest ich jetzt zum Schluss noch gemacht.

00:40:38: aber jetzt hast du das so wundervoll gemacht besser geht's nicht.

00:40:44: Liebe Carina, liebe Uli vielen Dank für die Einblicke in die Elkon-Welt.

00:40:48: In deine Gedanken Carina und in die Vitra Welt, die wir viele wahrscheinlich gar nicht von dieser Seite erkennen.

00:40:55: Ich freue mich extrem dass wir drei miteinander in unserer Zusammenarbeit so... unglaublich spannende Projekte umsetzen und begleiten dürfen.

00:41:06: Und das macht zur Freude, nach vorne zu schauen und die Zukunft zu gestalten mit unseren Kunden.

00:41:13: Jetzt zum Schluss habe ich mir gedacht Verständen machen wir nochmal einen Satz vollständig.

00:41:19: Wir haben mit Excellenz begonnen.

00:41:21: Ich würde gerne mit den Menschen aufhören Denn Menschen haben gesagt spielen für uns alle eine Rolle dass Menschen besser arbeiten können, dass sie sich besser fühlen.

00:41:34: Dass sie ein Stück weit zufriedener oder glücklicher sind.

00:41:38: und jetzt möchte ich euch bitten nochmal folgenden Satz zur vervollständigen Karina

00:41:47: Wenn Sie eine Leidenschaft haben in sich für das was Sie tun Den Satz würde ich auch gerne von dir hören, Sabine.

00:42:01: Menschen begeistern mich?

00:42:02: Menschen

00:42:03: begeistern mich wenn sie natürlich und empathisch in der Begegnung aufeinandertreffen.

00:42:13: Empathisch für dich sehr gut.

00:42:17: Lass uns das ganz dick unterstreichen!

00:42:20: Ihr Lieben Dankeschön.

00:42:22: ja auf jeden Fall ganz dick Unterstreichen alles denn am Ende bin ich ja fest davon überzeugt, wie ihr wisst dass wir Menschen ganz besondere Stärken haben und ich glaube sehr daran das ein gutes menschliches Zusammenleben für uns alle persönlich aber auch beruflich in der Zukunft einen wichtiger Glücksfaktor möchte ich sagen um das mal bisschen so emotional auszudrücken sind.

00:42:48: Und natürlich am Ende dann auch ein Erfolgsfaktore.

00:42:51: Ich sage danke dass ihr mit mir diesen Service Cosmos gestaltet hat.

00:42:55: Vielen Dank fürs dabei sein, liebe Zuhörerinnen und Zuhäuer!

00:42:59: Ihnen eine gute Zeit beim Zuhören, beim Nachdenken über unsere Gedanken und wir sehen uns wieder beim nächsten Service Cosmos.

00:43:06: Bis dann Tschüss!

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